Zahl der Stimmberechtigten: Ca. 6,4 Millionen Österreicher.
Die wahlberechtigten Männer und Frauen Österreichs
können am Tag der Volksbefragung die folgende Fragen beantworten:
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Nicht-amtlicher Stimmzettel
für die
Volksbefragung
voraussichtlich
am 25. Oktober 2026
Sind Sie für die Verlängerung der
Männer-Wehrpflicht in Ö.
o JA, 8 Monate Grundwehrdienst
+ 2 Monate Übungen
o JA, 6 Monate Grundwehrdienst
+ 2 Monate Truppenausbildung
+ 40 Tage Milizübungen
o NEIN, 6 Monate GWD unverändert
o NEIN, 4 Monate GWD reicht aus
o NEIN, Grundwehrdienst abschaffen
o NEIN, zuerst eine Frauenwehrpflicht
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Es werden mehrheitlich Frauen über die Wehrdienstverlängerung der Männer abstimmen, obwohl die Frauen selbst nie beim Bundesheer oder beim Zivildienst waren.
Die Volksbefragung ist für das Parlament / Nationalrat / Bundes-regierung nicht bindend. Zu diesem Zweck macht man eine Volksbefragung und keine rechtlich bindende Volksabstimmung.
Wozu braucht Österreich eine Wehrdienstverlängerung?
• In Friedenszeiten, damit der Staat Österreich
billige männliche Arbeitskräfte erhält.
• In Kriegszeiten, damit die EU-Armee Kanonenfutter
gegen Russland schicken kann.
Wird die Männer-Wehrpflicht verlängert,
so wird auch der Männer-Zivildienst verlängert, soviel
ist fix.
Eine angemessene Entlohnung der Grundwehrdiener
wäre auch höchst an der Zeit, denn sonst werden die jungen Männer
vom Staat Österreich ausgebeutet.
EU-Bündnisfall: Am 2. März 2026 hat der Iran das EU-Mitglied Zypern angegriffen, genauer gesagt die britische Militärbasis auf Zypern. D.h. jetzt muss das EU-Mitglied Österreich - aufgrund der EU-Beistandsklausel (Art. 42 Absatz 7 EUV) - das EU-Mitglied Zypern verteidigen !!! (Die Mitgliedsländer schulden "... all in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung... )
Ob die Grundwehrdiener des immerwährend neutralen
Österreichs sich in einer EU-Armee beteiligen werden müssen
und gegen Russland oder dem Iran ziehen werden, wird dann
nach der Volksbefragung entschieden.
Österreich läßt schon viele Jahre NATO-Truppen durch
das angeblich "immerwährend neutrale" Österreich transportieren
und NATO-Kampf-jets über Österreich drüber fliegen. Die
Neutralität Österreichs steht leider nur mehr am Papier
und hat mit der Realität nichts mehr zu tun.
Die Wehrpflicht-Volksbefragung wird zum demokratischen
Prüfstein der Koalition.
• Soll diese Frage das Volk ("Volksherrschaft"?)
entscheiden dürfen oder nicht?
• Ist Österreich eine Demokratie oder nicht?
Die Parteipolitik:
ÖVP-Obmann Bundeskanzler Dr. Christian Stocker
(ÖVP)
ist der Erfinder der Wehrpflicht-Volksbefragung. Er kündigte
am Fr. 30.1.2026 eine Wehrpflicht-Volksbefragung am ÖVP-Neujahrsauftakt
an. Er ist der Ansicht, dass man "nicht über die Köpfe der
Bevölkerung hinweg" eine Verlängerung des Wehrdienstes entscheiden
dürfe.
Das Recht geht vom Volk aus. Damit will Bundeskanzler
Dr. Stocker vermutlich einer vorzeitigen
NEUWAHL des Nationalrates
zuvor kommen.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP)
ist ebenfalls für die Wehrpflicht-Volksbefragung. Über eine Frauenwehrpflicht
für Österreicherinnen wird nachgedacht.
Der Vorsitzende der Wehdienstkommission, Erwin Hameseder
(ÖVP), lehnt die von ÖVP-Obmann Stocker angekündigte
Volksbefragung zur Wehrpflicht ab. Er ist selbst völlig überrascht
zum Vorschlag des ÖVP-Bundeskanzlers. Dieser Vorschlag habe ihn völlig
am falschen Fuß erwischt. Eigentlich müsste Hameseder nun von
der Wehrdienst-kommission zurücktreten und zwar dafür, dass er
gegen den Bundeskanzler und seinen ÖVP-Chef queruliert und auch wegen
seiner mangelhaften demokratischen Einstellung.
Die Diskussion über die Wehrpflicht ist in erster
Linie ein Konflikt innerhalb der ÖVP.
Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen (GRÜNE) - der Oberbefehlshaber ist, obwohl er selbst nie beim Bundesheer war und keinen Grundwehrdienst abgeleistet hat - sprach sind Mitte Feburar 2026 für die Verlängerung des Wehrdienstes für die österreichischen Männer (und Frauen ?) aus. Die GRÜNEN wollen allerdings die Wehrpflicht ganz abschaffen. Eine Wehrdienstverlängerung wäre hingegen "3 Monate länger Kartoffeln schälen."
Für die Außenministerin "NATO-Beate" von den NEOS ist eine Annäherng an die NATO wünschenswert. Die NEOS lehnen eine Volksbefragung zur Wehrflicht klar ab. Laut NEOS-Klubobmann Yannick Shetty gibt es derzeit - 24.2.2026 - keine Diskussion über die Volksbefragung in der Koalition und er hält sie auch "nicht zweckdienlich". Er will eine gemeinsame europäische Armee. Er will hinter verschlossenen Türen verhandeln.
Der Wehrsprecher der FPÖ,
Volker Reifenberger, ist für eine Verlängerung der Wehrpflicht
und zwar ohne Volksbefragung.
(Die FPÖ ist
sonst für die Direkte Demokratie, nur hier eben nicht.)
Vize-Kanzler Andreas Babler
(SPÖ) versuchte zu entspannen
und meinte, dass man in der Koalition Entscheidungen über Volks- befragungen
gemeinsam treffen werde. SPÖ-Bundesgeschäftsführer
Seltenheim will den Wehrdienst "attraktiver machen" und eine "funktionierende
Miliz". Und "Frauen sollen sich freiwillig verpflichten können".
Eine Frauenwehrpflicht und einen längeren Wehrdienst lehnen die SPÖ
ab. Die SPÖ sieht dazu und auch
zu einer Volksbefragung keinen politischen Auftrag im Koalitionsabkommen.
Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ)
ist allerdings für eine Wehrdienstverlängerung und gegen eine
Wehrdienst-Volksbefragung.
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Die Wehrpflicht-Volksbefragung wird sinnvoller Weise gleichzeitig
mit der
Erbschaftssteuer-Volksbefragung
abgehalten werden.
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| www.wehrpflicht-volksbefragung.at |